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Bolivien

Weltreise 24.04.2013 -

Unterwegs in Südamerika 14.09.2016 - 30.04.2019

Die ersten 700km in Bolivien bis Santa Cruz Flachland leicht ansteigend auf 800m. Wir staunten über den Abfall in Wohngebieten, die Mautgebühren und die vielen Kontrollen. Dem brutalen Verkehr von Santa Cruz entronnen fuhren wir die Ruta del Che (Guevara) bis La Higuera, dem Ort wo Che, je nach Ansicht, ermordet oder hingerichtet wurde. Hielten uns an die B 38, querten die ersten Andenpässe auf holprigen "Kiesstrassen" bis 2900m. Erlebten Regengüsse, Gewitter und vereinzelte Hagelkörner und landeten schlussendlich in der konstitutionellen Hauptstadt Boliviens, Sucre. Auch die weisse Stadt genannt. Nach 3 Tagen Museen, Kloster, Markt und Abgase, verliessen wir Sucre und fuhren die traumhafte B 50 bis Botosi und standen 2 Nächte auf 3400m rund 20km nördlich der Silberminenstadt in Tarapaya an den Ojo del Inca. Zurück nach Potosi hielten wir es in der UNESCO-Stadt keine halbe Stunde aus. Abgase die uns ab und zu beinahe die Sicht raubten und Kopf-schmerzen hervorrufen vertrieben uns nach Westen. Trotz guten Strassenverhältnissen, bis 4216m, erreichten wir Uyuni erst nach über 7 Stunden. Unser neues Quartier für die nächsten 2 Nächte das aus Salz gebaute Hotel Palaco del Sal.

Chochis, Santuario Mariano de la Torre. Gedenkstätte an die lokale Flut von 1979.

Samaipata an der Ruta del Che, 4 Tage Aufenthalt, mit Besuch der UNESCO Stätte El Fuerte de Samaipata, einer Wanderung im PN Area Natural de Manejo Amboro. Ein Regenwaldgebiet das schon 1 Jahr keinen Regen gesehen hat und von Nebelwolken keine Spur. Da die Erdschicht nur etwa 50cm dick ist, darunter Fels, ist das Gebiet in kürze Wüste, wenn der Regen weiterhin aussetzt, meint der Führer. Zudem ist die Temperatur 10° höher wie üblich. Die Gegend ist furztrocken.

Das komplette VerwöhnprogramTee aus frischen KräuternRiesensalat alles frisch aus dem BIO-GartenOmlette mit ebenfals gartenfrischem GemüseFrisch gebackene VollkronbrötchenOlivenöl, Balsamico alles vom Feinsten.

Daran muss man sich in Bolivien gewöhnen. Strassen-sperre und Streick, weil irgendjemandem irgendwas nicht passt.

Dieseltanken auf bolivianisch. Weil Ausländer zusätz-liche Steuer auf den Sprit zahlen müssen, und das Personal oft mit der Abrechnung nicht klar kommt, "tankt" man 30m neben der Tankstelle, umgeht somit der Kontrolle durch die Kamara, und das Personal kassiert ein angemessenes Trinkgeld.

Villagrande. Mausoleum von Che und Museum.Umgerechnet 2 Fr. Eintitt/Person inkl. englisch sprechende Führerin und je 3 Poster von Che. Auf meine Frage ist Che ein Held meinte die Führerin. Che ist kein Held Che ist heilig, zumindest für das Staatspersonal?

Erste Passfahrt 2850m ü/M. mit Führer. 55km Schotterstrasse nach La Higuera im Windschatten des für unsere Begriffe halsbrecherisch rasenden Linienbusses. Ohne ihn hätten wir im stockdicken Nebel die Strasse nur sehr schwerlich gefunden.

La Higuera, der Ort wo Che anno 1967, je nach Standpunkt, ermordet oder hingerichtet wurde. Che, marxistischer Revolutionär, Guerillaführer, Weggefährte von Fidel Castro während der Kubarevolu-tion, Arzt und Autor. Mehr unter Che Guevara, Porträt zum 50. Todestag. Sehr interessant.

Mitten in den Anden, Richtung Sucre, auf gegen 3000m ü/M. Trockenheit wo man hinschaut. Selbst künstliche Was-serreservoire sind ausgetrocknet. Nur einzelne Sträucher oder Kakteen finden ein wenig Feuchtigkeit um zu blühen.

Von La Higuera bis Tomina, rund 150 km brutale Schotterstrasse mit einem Schnitt von 25 Km/H. Danach geht es zügig auf neuen Asphaltstrassen bis Sucre. Höchster Punkt unseres bisherigen Reiseabschnittes 3360m ü/M. Unterwegs hat es geblitzt, gedonnert und...gehagelt.

Sucre 2850m ü. Meer, die konstitutionelle Hauptstadt Boliviens.

Sucre, die einzige Stadt Boliviens, in der wir uns einigermassen sicher fühlen konnten. Jedenfalls waren wir sehr überrascht über Sauberkeit und gutem Zustand des Zentrums. Die besuchten Museen waren grosse Klasse und die englisch sprechenden Guides konnten vieles erzählen.

Seit dem Grenzübertritt nach Bolivien viele Tage zusammen. Ilona und Torsten ihr Hanomag mit einem MB-Motor und 1 Tonne Ersatzteile.

Bilder unserer Reise von Sucre nach Potosi. Wassermangel so weit das Auge reicht. 100m breite Fluss-betten furztrocken oder mit Minirinnsalen. Einst fruchtbare Hochebenen versanden zusehens, und die Anzahl der Kühe, Lamas, Vicunias, Schafe und Ziegen wird kaum kleiner.

Die Folge: Verlassene Dörfer im Dutzend. Die Grossaglomerationen, explodieren, Armut und damit die Kriminalität wachsen ungezügelt.

Potosi 4000m ü./Meer. Zentrum und Randgebiet. Schwierig wegzuschauen. Zudem bereiteten Abgase schon nach kurzer Zeit Kopfschmerzen und brennende Augen. Mit einem unguten Gefühl verlassen wir die Silberminenstadt (UNESCO??) und fahren nach Tarapaya zum Ojo del Inca.

Von Tarapaya über 4326m zum Salar del Uyuni. Eine grandiose Gegend. Allerdings nur zum Reisen.

Noch wenige Km bis Uyuni.

Wenn es ausnahmsweise einmal Wasser gibt! Kakteen haben da weniger Probleme

Der Salzsee. 10582 Km2 gross. Salzschicht, je nach Angaben, 40cm - 30m Dick. Unter dieser Schicht die wertvolle, von immer mehr Ländern begehrte Sole aus Kochsalz, mit 13.8Gr Kalium, 15Gr. Magnesium und 0.63Gr Lithium.

Salar de Uyuni, Boliviens wichtigste touristische Attrak-tion, billigste Verkehrswege und zukunftträchtigste Devisenquelle. In der Hochsaison besuchen bis 1000 Touris die Isla Inca Huasi.

Im Norden des Solar der Vulkan Tunupa 5400m. Ein sagen-umwobener Berg der Indigenas.

Am Rande des Solar das alte Salzhotel mit Fahnenparade und Startpunkt der Rally Dakar. Wir paradieren vor der grössten und schönsten Fahne.

Wir gedenken ein paar Tage zu bleiben, bräuchten drin-gend wieder einmal Kontakt zur Aussenwelt, und so ziehen wir in ein "Salzhotel". Wände, Stützen, Betten, Nachttische und vieles mehr hergestellt aus ausgesä-gten Klötzen der Salzseeoberfläche.

Tja, und wo wir sonst noch über-all herumgestie-felt sind, und was uns alles vor die Linse geraten ist?Begleitet uns auf der nächsten Seite!