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Bolivien

Weltreise 24.04.2013 -

Unterwegs in Südamerika 14.09.2016 -

Salar de Uyuni. Nach einer Tour mit Pic Nic auf dem Salzsee verlassen wir die Region auf dem selben Weg zurück bis Tarapaya und weiter durch die Anden Richtung bis Challapatta, mit dem bisher höchsten Punkt unserer Reise 4326m ü.M. Weiter Richtung Südwesten nach Tahua und dem uns magisch anziehenden Vulkan Tunupa. Diesen zu besteigen war mein Ziel. Nur 10 Tage Akklimatisation verhinderten mein Vorhaben. Die Luft ging mir auf gut halbem Weg aus. Nach langem hin und her entschlossen wir uns den Salar mit dem ReMo zu queren, 130Km. Treffen auf dem Salar "alte Bekannte" aus Frankreich, die ein Jahr mit ihren 3 Sprösslingen (ca. 6 - 10 Jahre) mit dem Velo unterwegs sind. Erneuter Aufenthalt in einem Salzhotel, wollten da all unsere Rückstände aufarbeiten. Danach rund 500 km quer durch das Altiplano Bolivien in den NP Sajama, am Grenzdreieck Bolivien Peru und Chile, mit seinem "hohen" Anzuspunkt, dem Vulkan Sajama 6542m. Danach passierten wir die Grenze zu Chile auf 4700m ü.Meer.

Der ganze Salar besteht aus Hexagons.

An der Nordseite, am Fusse des Vulkanes Tunupa finden wir eine kleine Flamingokollonie.

Nach den Flamingos die weiss blühenden Kakteen. Mit 90 Sachen zur 80Km entfernten Isla Inca Huasi

Das gibt in Bolivien keinen Strafzettel.

Sonnenuntergang Diesmal auf dem Salar de Uyuni.

Nochmals Uyuni, Diesel tanken, letzte Eindrücke sammeln und ein paar hundert Bolivianos ziehen. In den abgelegenen Gebieten gilt nur die Barzahlung.

Unterwegs von Tarapaya nach Challapata und weiter nach Tahua zu (meinem) Vulkan Tunupa.

Die Pracht der Kakteen, rot weiss und gelb

Bolivien immer noch ein Land dessen grösserer Teil der Bevölkerung den Abfall da fallen läst, wo man gerade steht. Auf der anderen Seite findet man sogar hoch in den Bergen Abfallsammelstellen für sortierte Entsor-gung. Nur der 2. Schritt fehlt grösstenteils. Der Einfachheit halber entleert man die Kübel 2,5m hinter der Sammelstelle den Hang hinunter.

Praktisch keine gefährliche Kurve ohne ein oder meh-rere Kreuze. Leben spielen offensichtlich keine Rolle. Weder das eigene noch das der anderen Verkehrs-teilnehmer. Sehr schade, sind doch die Bolivianer sehr nett und wenn man ihnen Zeit lässt auch hilfsbereit und zuvorkommend. So jedenfalls mein Eindruck.

Wir fahren zurück nach Potosi, weiter nach Nordwesten bis nach Challapata und nähern uns von Norden an den Solar de Uyuni, Tahua mit seiner schönen, leider dem Zerfall ausgesetzten Kirche und dem Vulkan Tunupa 5400m

Trotz erst 8 Tagen Akklimatisation wollte ich diesen mich magisch anziehenden Berg, zumindest bis zum Kraterrand begehen. Das leibliche Wohlbefinden meines Bergführers kamen mir für einmal zu gute, war er mit seinem Schnauf vor mir am Ende, und so einigten wir uns einen mystischen Platz der Indigenas mit prächtiger Aussicht auf gut halber Höhe zu besuchen. Und es war Super. Länger wie eine Stunde erklärte er mir von den Traditionen und Ritualen, von der Geschichte des Sees, über seinen Einfluss auf die Besiedelung. Erzählte mir von den reichen Vorkommen an Erzen, an Silber und Gold und wie der Berg diejenigen bestrafte, die ihn ausbeuten wollten. Lernte vieles über Pacha Mama, über die Achtung der Erde und Natur. Diese Lehrstunde brachte mir bedeutend mehr, wie der Stolz auf diesem Vulkan gestanden zu haben!!!!

Nach längern Überlegungen fahren wir entgegen unseren ersten Plänen über den Salzsee zur Isla Inca Huasi und weiter nach Colchani. Total ca. 120Km über den Salar. Beim alten Salzhotel mit der schönen Schweizerfahne treffen wir "unsere" französische Familien. Chapeaux!

Und weil es ohne Zweifel ein grossartiges Erlebnis ist. Der Sonnenuntergang am Salar de Uyuni gesehen von Colchani.

Von Colchani zum Parque Nacional Sajama. 500 Km durch die bolivianische Atacama zum höchsten Berg Boliviens, dem Sajama 6542 m.

Erfreulich, der kleine Gelbschwarze geniesst unser steinhartes Brot.

Weniger Erfreulich. Der Salzsee ist10582 Km2 gross. Und diese Idioten schaffen es im 90° Winkel einander zu rammen. Fazit: 5 Tote.

Der Sajama Nationalpark, im Zentrum der Vulkan aber auch die heissen Quellen, Geysire und der höchst gelegene Wald sind sehenswert. Der Besuch der auf 4900 m gelegenen Seen verlangte eine 5 Stündige Bergwanderung, die schon weniger Mühe kostete wie der Versuch ein paar Tage zuvor.

Tomarapi. Eine Kirche die allerdings, nicht wie üblich, sehr gut erhalten ist. da-neben ein mit deutscher Hilfe gebautes Hotel, in dem wir vor 7 Jahren schon einmal über-nachtet haben.

Damals war die Nacht bitterkalt. Im ganzen Hotel, eiskalt. Von einer Heizung keine Spur. Im Esssaal zwar ein Cheminee, nur leider fehlte das nötige Holz. Mit Pulli, Windjacke, Zipfelmütze und Handschuhe "genossen" wir damals das Nachtessen. Und dass uns dasselbe nicht noch einmal passiere, machten wir am nächsten Tag zu viert eine Wanderung zu den "höchsten Wäldern der Welt", sammelten dörres Holz und schleppten es zum Hotel. Das Nachtessen genossen wir diesmal ohne Polarausrüstung.

Und das sind die Verwalter und Betreiber des Hotelkomplexes.

Es brubbelt und sprudelt und riecht ziemlich streng nach Schwefel. Leider versiegen immer mehr dieser Ventile