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Bolivien, Chile, Bolivien

Weltreise 24.04.2013 -

Unterwegs in Südamerika 14.09.2016 - 30.04.2019

Da unsere Air Condition leider nicht von selbst wieder zu funktionieren beginnt, müssen wir runter nach Chile. Der nächste Ort mit MB wäre Arica. Nur mit diesen Typen haben wir bedenklich schlechte Erfahrungen gemacht, so bleibt uns nichts anderes übrig als Iquique anzufahren. Also La Paz, Oruro, dem wohl lausigsten Ort in Bolivien, durch die sumpfige Hochebene nach Colchane und hinunter an den Pazific nach Iquique. Und wie es ausschaut haben die MB Leute zu unserer Zufriedenheit gearbeitet. Es kühlt wieder einwandfrei. 2 Nächte im Hotel und danach noch 2 Nächte auf einem CG am Meer. Wir treffen Elmar und Ilse die wir zum ersten Mal in Ibarra getroffen haben. Weiter Richtung Norden durch die Wüste bis Arica am 3 Ländereck (Chile, Peru, Bolivien), und über die von den Überschwemmungen der letzten Woche arg ramponierte Passtrasse nach Putre knapp 60 km vor der Grenze zu Bolivien, Ausgangspunkt für Wanderungen zum Parinacota, in den Parque Nacional Lauca und das Reserve Nacional Las Vicunas. Wir passier-ten die Grenze wiederum in Rekordzeit. Gemäss Wetterprognose zogen schwarze Regenwolken auf und wir ent-schlossen uns dem Sonnenschein zu folgen und queren die bolivianische Hochebene über Turco, Ancaravi, besuchen das Museum von Evo Morales in Orinoca und landeten nach 500 km in Uyuni, einer ähnlich hässlichen Stadt wie Oruro. Entzogen uns am nächsten Tag der Rücksichtslosigkeit vieler 4x4 Fahrer, die trotz 20 - 40 cm hohem Wasser-stand den Salar de Uyuni queren und zum Glück auch teilweise stecken bleiben. Früher war das wegen der Fahrrillen verboten?? 300 - 500 dieser "Abenteurer" rasen täglich über den Salar. Wunderschöne Bergfahrt zur Silberminen-stadt Potosi und weiter nach Sucre, der konstitutionellem Hauptstadt von Bolivien. Die Regierung ist auf Grund der zentraleren Lage, schon vor 100 Jahren nach La Paz verlegt worden. Nur das oberste Gericht tagt noch in Sucre. Die vier letzten Tage in Bolivien. Sucre - Machacamarca - Potosi - Villazon, Grenze zu Argentinien.

Wir verliessen die Stadt der Seilbahnen, wo wir eigentlich nur Frauen haben arbeiten sehen, und fuhren über Oruro Richtung Chile.

Von Oruro, der wohl hässlichsten Stadt in Bolivien, querten wir die sumpfdurchzogene Hochebene Richtung Westen, passierten die Grenze zu Chile in Rekordtempo und erreichten Iquique am Pazific.

Zwangsaufenthalt im Hotel in Iquique. Sicht auf den Lido.

Dieser Anblick vom CG auf den Pazific gefällt schon bedeutend besser. Flimmersicht auf der Wüstenstrasse nach Arica.

Wieder Richtung Grenze zu Bolivien. Der Kandelaberkaktus.

Schon vor der Grenze am Lago Chungara auf 4500m atemberaubende Frühmorgensicht auf die wohl schönsten Zwillinge der Welt. Den Vulkan Parinacota 6348 m mit seinem erloschenen Bruder Pomerape 6282 m.

Lago Chungara im Parque National Lauca mit seiner fantas-tischen Umgebung. Doch schon kurz nach der Grenze zu Bolivien, im Parque National Sajama ziehen schwarze Regenwolken auf.

Der Sajama, der höchste, und für die Indigenas heilige Berg Boliviens 6542 m zeigt sich noch einmal kurz mit seinem kläglichen Rest Gletscher, der erst oberhalb von 6000 m beginnt.

Unterwegs nach Orinoca beobachten wir kurz ein Neu-geborenes beim Versuch auf die Beine zu kommen. Innerhalb von 30 Minuten nach der Geburt sollte das Lamababy in der Lage sein sich zu erheben. Wir verweilen nur kurz, da wir das Gefühl haben Mutter und Baby zu stören.

Und so stolz schaut dann ein nur wenige Tage alter Teenager aus.

Unterwegs besuchten wir Orinoca, den Geburtsort des Präsidenten Evo Morales. Und eben darum besitzt der ansonsten unscheinbare, trostlose Ort ein Prunkmuseum (das 2 Jahre nach der Eröffnung schon wieder zerfällt), ein Fussballstadion und eine Basketballhalle. Was uns einmal mehr ärgerte. Im Museum ist praktisch nichts in Englisch beschriftet aber dafür blechen wir Ausländer den 5-fachen Eintrittspreis.

Trotzdem sehr beeindruckend.Unter Anderem diese Festtrachten der Indigenas, oder deren Monatskalender.

Vielfarbig, lecker als Salat oder Gemüse: Quinoa. Holz sammeln.

Über dem Salar de Uyuni zieht ein Gewitter auf. Ob die Götter sich gegen den egozentrischen und dekadenten Missbrauch dieses Naturwunders zur Wehr setzen?

Von Uyuni nach Potosi. Eine fantastische Gegend. Das frische Grün am Ende der Regenzeit begeistert.Und nicht nur unser Auge.

Die Vielfalt der Kakteen.

Übernachtungsplatz das Spital in Agua de Castilla.Frohe Ausicht auf den Sonnenuntergang.

Sucre. Besuch des Museums in der Kathedrale. Eines der Prunkstücke: Ein mit Elfenbein eingelegter Schrank.Die Kathedrale. Zum ersten Mal ohne Baugerüst.

Danach geniessen wir beinahe menschenleere Natur von Sucre - Machacamarca - Potosi - Villazon und zur Grenze nach Argentinien. Einziger "Schandfleck", die Minenstadt Potosi.

Potosi. Silberminen, Alkohol, Coca,Kinderarbeit, Umweltprobleme.

Dynamit ist in den Supermärkten frei erhäldlich. Dazu die katastrophalen Umweltschäden durch die in Teichen "endgelagerten" chemischen Abfälle.

Und trotzdem ist Bolivien unser Favorit in Südamerika. Zur Nachahmung!!!!