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Brasilien

Weltreise 24.04.2013 -

Unterwegs in Südamerika 14.09.2016 - 30.04.2019

Bei Chui an der Atlantikküste queren wir die Grenze von Uruguay nach Brasilien. Die ganze Abfertigung verläuft an und für sich problemlos, ausser der Surfer ist ausgestiegen, und so werden die ganzen Papiere für einmal von Hand ausgefüllt. So fuhren wir die Küstenstrasse bis Porto Alegre hoch. Besuchten im Landesinnern auf über 1000m den Parque National do Caracol, die Turiorte Gramado, Canela und den Canion de Fortaleza. Über eine bisher noch nie erlebte Holperstrasse zum Canion do Itaimbezinho ans Meer nach Torres. Unsere Begeisterung hielt sich stark in Grenzen und so nahmen wir den 1000 Km langen Weg zu den Cataratas Iguaçu unter die Räder. Erstes High Light und zugleich Abenteuer die Serra do Rio do Rastro. Eine Traumstrasse, ähnlich Stilfserjoch, von 1000m Höhenunterschied die wir im stockdicken Nebel fuhren. Leider im Frühling und Sommer an der Tagesordnung. Wir haben sie im Internet bewundert.(Serra do Rio do Rastro). So, und weil wir von der Gegend nicht sonderlich begeistert sind (verwöhnte Erden-bewohner) geben wir Gas und möchten zum Wochenende bei den grössten Wasserfällen der Welt sein. Je einen Tag spenden wir für: Vogelpark, Wasserfälle und Staudamm. Danach ein "Abstecher" nach Belo Horizonte. Eine Woche bei unseren Freunden Elton & Fatima. Nachdem meine Viruserkrankung kurriert war, gaben wir vollgas und erreichten nach 4 Tagen Burasco dos Araras (Nähe Bonito) mit seiner Rotararako-lonie. Einen Tag später unser Traum. Das Pantanal, ein Sumpfgebiet von 9x der Grösse der Schweiz ist, mit Ausnahme eines kleinen Nationalparkes, in privater Hand. Wir bereisen vorerst einmal das Pantanal Süd. Welch eine Ernüchterung. Ob Boottour auf dem Mirandariver oder Safari, links und rechts unseres Weges 0 - 10 m "Gebüsch und Regenwald", ab und zu auch ein wenig "mehr", dahinter Kuhweiden. Trotzdem erstaunlich was die Tierwelt uns zu bieten hatte. Der brutalen Temperaturen satt gab es nur noch eines: Wir müssen in die Berge. Also querten wir am 11. in der Frühe die Grenze zu Bolivien.

Frühling in Brasilien. Nach einem viel zu warmen Winter, früher ab und zu mal Frost, heuer bis 28°, dürfen wir das erwachen der Natur geniessen. Entlang dem Atlantik erleben wir am Parque Nacional da Lagoa do Peixe das grösste Nagetier der Welt. Das Wasserschwein.

Wasserfall im Parque Estadual do Caracol. Gemäss Fotos vom Parkmuseum führte das Flüsschen früher 10x mehr Wasser.

Parque Nacional da Serra Geral. 800m tiefer Canion

Nasse Füsse am Abfallübersäten Strand von Torres. Befölkerung im Winter 40 000: im Sommer 450 000 Personen??

Von den nassen Füssen am Atlantik zu den Cataratas do Iguaçu. Wir erfreuen uns an der abwechs-lungsreichenLandschaft von 500 - 1400m ü. Meer. Und ärgern uns der vielen Feuer wegen. Brand-rodungen, dörres Gras und abgeerntete Felder abbrennen. Stundenlang liegt Rauch in der Luft.

In Iguaçu besuchen wir zum zweiten mal den Parque dos Arves.

Ein junger Kaiman

Zum 2.mal faszinierendes Natuschauspiel Cataratas do Iguaçu von der brasilianischen Seite. Diesmal mit bedeutend weniger Wasser wie vor einem Jahr.

Besuch von Oben. Keine Ahnung was Vorn und Hinten. Aber er krabbelte auf meinem Arm herum.

Über dieses Monsterprojekt überschlagen sich die Super-lativen. Dank der brutalen Waldrodung im Einzugsgebiet wird sich das Wunderwerk bis in 100 Jahren mit Schwem-material aufgefüllt haben. Und sie wissen es, und ver-suchen mit viel Aufwand das Schlimmste noch zu ver-hindern. Zumindest auf brasilianischer Seite. Dabei wäre alles so Einfach gewesen????

Unterwegs nach Belo Horizonte auf dem Flug-hafen von Sao Paulo. Eine Antonov...??

2016 in Teothiuacan Mexico kennen und schä-tzen gelernt. Jetzt eine Woche zu Besuch in BH: Elton & Fatima

Oskar Niemeyer, Wegbereiter der modernen brasilianischen Architektur. Wir besuchten einige seiner Werke in BH.

Ausblick auf Belo Horizonte. Rund 120 Jahre sind seit der Gründung vergangen, 5 Millionen Einwohner??

Inhotim. Ein paar Eindrücke aus dem künstlich angelegen Park....

...Bestückt mit Hallen in denen moderne brasilianische Kunst angeboten wird.Wir ziehen definitiv die Natur vor.

KaleidoskopEin optisches Gerät, das oft auch als Kinderspielzeug verwendet wird. Anwendungsbereich, 1 1/2 - 104 Jahre. War übrigens schon den alten Griechen bekannt.

Die nettesten Verkäufer aus dem Zentralmarkt.

Ein Bild vom Sonntagsmarkt.

Und eines das Kopfschütteln und Unverständnis hervorruft. Eines von gut einem dutzend Feuern in unserem Blickfeld. Niemand juckt's!!

Der Itaipu-Staudamm

Rund 800 km nordöstlich von Iguaçu, in der Nähe von Bonito besuchen wir den privaten Park Buraco das Araras mit einer Kolonie Arara Vermella (Ara chloropterus).

Ein Krater 250m im Durchmesser, 100m tief, ein kleiner See mit Kaimanen, die um zu überleben ihre eigenen Jungen fressen. Bis 10 Stück/Jahr.

Wieder einmal ein Gürteltier

Pantanal Süd. Mit grossen Erwartungen besuchten wir den Süden dieses Sumpfgebietes, das 9x grösser wie die Schweiz ist,.....und werden bitter enttäuscht.Bis auf den kleinen Nationalpark ist das ganze Gebiet in privater Hand und wird landwirtschaftlich genutzt. So war es nicht verwunderlich, das sowohl bei unserer abendlichen Boottour, wie als auch bei unserer Erlebnis-tour der Urwaldgürtel entlang unserer Routen zwischen 0 und 20m breit war. Ab und zu auch mal ein bisschen breiter. Man soll sich eben keine Vorstellung machen, und wir sollten es eigentlich wissen.

Trotz allen, die abendliche Boottour war ein besonderes Erlebnis. Angesichts des engen Lebensraumes waren wir von der Artenvielfalt auf unserer Tagestour über-rascht.

Mit der Fähre, die erst noch repariert werden musste, queren wir den Rio Paraguay und fuhren zur letzten Station unserer ersten Tour durch Brasilien, Corumba. Am 11. Oktober arbeiten wir uns durch die brasilianischen und bolivianischen Grenzformalitäten. Brasilien war eine "Erfahrung".