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Chile

Weltreise 24.04.2013 -

Unterwegs in Südamerika 14.09.2016 - 30.04.2019

Kaum die Grenze zu Chile problemlos passiert, begann der Rattenschwanz mit einer Fehlermeldung auf dem Display. Der Rede kurzer Sinn, in die nächste MB-Garage. Statt zu reseten wie verlangt, machten die Herr-schaften ein Update und so hatten wir den Salat. Zum Glück gibt es in der Schweiz tolle, kompetente Leute, die uns mit Rat und Tat unterstützten. Einzig, wir mussten 2051 Km nach Santiago unter die Räder nehmen. Mit einem nochmaligen Besuch einer MB-Garage und viel Ärger erreichen wir 12 Tage nach der Fehlermel-dung endlich Santiago de Chile, und "unseren" Chip tuner, der so hoffen wir, uns aus unserer Sch....lage retten kann. Ein gutes Ohmen, denn der Mann heisst Schweitzer, allerdings mit tz. Ja, und was wir dann bei Chip tuner und in den MB-Garagen in Santiago bezüglich Kompetenz, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft Zuvor-kommen und Grosszügigkeit erlebt haben, war so was von sensationell. Wir waren wirklich paff. Das Teil läuft wieder wie geschmiert. Für einmal haben die Grossstädter die Landbevölkerung klar in den Schatten gestellt. Nach einem Kurzaufenthalt im Wintersportort Portillo fuhren wir für 4 Tage in den Parque Andino Juncal, nach Los Hornitos zum wandern. Nach einem erneuten Abstecher nach Santiago, für ein kleines "CH-Danke-schön", den Leuten die uns aus dem Dilemma geholfen haben landeten wir 60 Km süd-östlich der Hauptstadt in San Alfonso im Valle del Maipo. Nach dem Besuch der Thermas del Plomo fuhren wir an den Pazific. 2 Tage Reserva Nacional Laguna Torca, 2 Tage Reserva Nacional Frederico Albert und der Ruta del Mar entlang bis Cobquecura. Weiter durch das "Voralpengebiet" bis Talca und zum Lago del Maule am gleichnamigen Pass. Zurück nach Talca und weiter nach Süden. Besuch der schönen Vier. Lonquimay, Lliama, Villarrica und Lanin.

Chile, Hochebene auf über 4500m ü/Meer. Es begrüssen uns die Zwilingsvulkane Parinacota 6330m und der Pomerape 6282m.

Gezwungenermassen erreichen wir sehr schnell den Pazifik in Arica.

Gezwungenermassen unter wiederlichen Umständen: 2051 Km Panam vom Norden Chils bis ins Zentrum von Santiago de Chile.

Übernachten in einer ehemaligen Salpeterstadt Chacabuco 1924 -1938. Bis 5000 Menschen lebten im Ort welcher die Selbstversorgung ermöglichte. Nach dem Militärputsch 1973 wurde Chacabuco unter Pinochet zum Lager für politische Gefangene umfunktioniert. Rechts ein Relikt der Behandlung von Regimgegnern.

Auch heute werden in Chile, ohne Rücksicht auf Verluste Bodenschätze abgebaut. Wir sehen riesige künstliche Becken, die als Endlager für veruneinigte Chemikalien gebaut wurden (randvoll). Oft sind es ausländische Firmen, die sich allerdings mit Erlaubnis der Regierung, solche Machenschaften erlaubten. So bemüht sich eine kanadische Firma um die Erlaubnis, 3 Gletscher "umzuleiten" weil darunter grosse Goldvorkommen darauf warten abgebaut zu werden. Seit kurzer Zeit ist glücklicherweise neu das Amt für Umweltschutz eingesetzt worden, sodass es in Zukunft schwieriger sein sollte solche Selbstkrepierer zu basteln.

Sonne und Regenbogen morgens um 10 Uhr.

Die ersten 1000 Km Wüste, Sand, Wind und rasende Trucks.

Das erste Grün im Parque National Pan de Azucar.

Und wie üblich geniessen wir einen grandiosen Sonnenuntergang.

Noch etwas zu den Bildern "sehr unpassendes". Mehrfach gesehen, und jedesmal schockiert. Chile das fortschrittlichste Land Südamerikas, sammelt mit "modernen Kehrichtsammel-Lastwagen" den Abfall der Leute zusammen......und kippt sie ausserhalb von Ort oder Stadt ins Meer?Und ob man es glauben mag oder nicht, keine 50m daneben baden die Leute. Bleibt zu hoffen, das neu gegründete Amt für Umwelt hat genügend Macht und Einfluss.

Nachdem die "Inkompetenzen" an unserem ReMo bereinigt sind, fahren wir Richtung Portillo und dem Parque Andino Juncal und sehen ein beinahe schon gewohntes Bild. Voraus die 5000er der Anden.

Serpentinen nach dem Wintersportort Portillo.

Ein paar Tage Berge, Ruhe, wandern und frische Luft. Der privat gegründete Parque Andino Juncal.

Sonnenuntergang im Parque Andino Juncal.

Diese Gräser sind seit langer Zeit meine Lieblingsmotive

Kurzbesuch des Valle del Maipo.

2 Nächte im Reserva Nacional Laguna Torca. Wovon wir von Samstag auf Sonntag dem Bassgedröhne der rücksichtslos saufenden, gröhlenden, kreischenden, und partyfeiernden Jugend Chiles ausgesetzt waren.

Ebenfalls 2 Nächte im Reserva Nacional Frederico Albert. Superfreundliche Ranger sorgten da für Ruhe und Ordnung, wie es auf den Parkregeln am Eingang jedes Parkes mit grossen Lettern bekannt gemacht wird.Anderntags wurden wir zur ersten offiziellen Führung in entstehenden Museum eingeladen. Mit englisch sprechender Architektin.

Ruta del Mar. Der "tobelnde" Pazific. Trotz Kälte und heftigen Winden harren wir der Faszination von Wellen und dem Tosen des Pazific.

Erstaunlich was der Sand so alles hergibt.

Stausee und Wasserspeicher. Ca 2m über dem Frühlings-hochstand. Dafür ist der eigentliche Speicher, der Lago del Maule auf Tiefstniveau??

Lago del Maule. Der beinahe leere Speichersee.

An exponierten Stellen liegt noch meterweise Schnee. Auf dem Foto ein Zusammenspiel von Sand, Schnee Wind und der Witterung.

Schieterbiegli aus Basaltsäulen

Endlich mal ein "wildes" Tier.

Der Lonquimay 2860 m. Im Winter ein Skigebiet.

Der "Morgenstern".So sieht er aus der Nähe aus.