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Ecuador, Peru

Weltreise 24.04.2013 -

Unterwegs in Südamerika 14.09.2016 - 30.04.2019

Nachdem wir Weihnacht auf einem Camping überstanden haben, starteten wir am 27.12. gegen Süden. Traumhaft in einem mehr oder weniger geordneten Verkehr unseren ReMo zu steuern. Maja die nicht verkrampft im Beifahrersitz sich an den Haltegriffen festklammernd, und ich den ReMo gelassen, relaxt und ohne "Geschimpfe" zum Äquator lenken konnte. Die Ecuadorianer nennen es Mitad del Mundo. Nord und Süd, hin und her, oder wie uns der Guide erklährt links und rechts der hoffentlich richtigen wirtuellen Trennlinie. Nach einem Raceletteschmaus im Swiss Corner in Quito reisten wir weiter zum Cotopaxi. Und ein weiteres Mal hatten wir Glück. Er zeigte sich meisst in seiner vollen Grösse. Trotz seiner 5897m ist nur noch wenig mit Eis bedeckt. So ab 5200m wird es weiss, doch die Eisdicke ist minimal, sodass in wenigen Jahren auch der Cotopaxi seine Eisspitze verlieren wird. Bedenklich. Wir verlassen nach 3 Tagen das Cotopaxi Gebiet und fahren zurück nach Mitad del Mundo. Wir sind eingeladen und geniessen den Jahreswechsel traditionell im Kreise der "Grossfamilie" von Fernan-do und Lady. Und sind erstaunt. Praktisch kein Alk., kein Lärm, kein Feuerwerk. Dafür Feuer mitten auf der Strasse. Danach queren wir die Cordilleros ins Amazonasgebiet, Bacea, Tuna, Puyo und wieder nach Westen bis Banos und noch-mals zum Chimborazo, dem vom Mittelpunkt der Erde am weitesten entfernteste Punkt. Von 4850 m ging es weiter gegen Westen hin-unter nach El Triumfo auf 46 m über Meer. "Endlich" begann die längst ersehnte Regenzeit. Schon ab San Pablo begann es teilweise wie aus Kübeln zu regnen. Sicht 30 m, Strasse über- und teilweise weggeschwemmt, ganze Hänge auf die Fahr-bahn gespühlt. Zurück ins Hochland und weiter auf der Panamericana über Cuenca, Roja und Macara zur ecuatorianisch - peruanischen Grenze. Grenzübertritte in diesen Regionen ein Erlebnis. Immer wieder Überraschungen der ganz speziellen Art. Auch positiv. Wir waren in 70 Minuten durch, inkl. einer neuen Haftpflichtversicherung für Peru. Peru, schon auf den ersten 100 km über ein halbes Dutzend toter Hunde auf der Strasse. Nicht einmal mitten im Dorf werden diese weggeräumt. Überall Abfall, und die rücksichtslose Fahrweise der Piloten nimmt brutal zu. Am schlimmsten sind Track-, Bus- und Taxifah-rer. Unsere Route. Piura, Chiclayo, Cajamarca und Trujilla dem wohl "schlimmsten Ort" den wir auf dieser Reise bisher ange-troffen haben. Km-lange Abfallberge, überall mottet es, Qualm, bestialischer Gestank und die Einwohner gehen wie wenn nichts wäre ihren Aktivitäten nach. Danach vollgas nach Casma und über die Cordillera Negro 4100m nach Huaraz. Wir brauchten Erholung. Nach knapp einer Woche weiter gegen Westen mit einem Abstecher in den Parque National Huascaran zu den Puya Raimondii. Bleifuss nach Süden. Nasca. Genossen mit einer Cesna die Nazca Lines und die faszinierende Gegend rund um das UNESCO Projekt. Die 580 km lange Fahrt nach Cusco führte uns durch eine fantastische Landschaft. Sonnen-schein, Regen und Schneefall begleiteten uns. Leider passieren wir auch 4 gröbere Unfälle mit Trucks?? Nach kurzem Auf-enthalt in Cusco geniessen wir die Vilcanota Hochebene bis Juliaca. Weiter Richtung Pacific, passierten die Laguna Lagunillas, den 4900m hohen Abra Patapampa. Bestaunten die Naturgewalt des aktiven Vulkanes Nevado Sabancaya, und die Flug-künste der Condore am Colca Canyon. Anschliessend besuchten wir für drei Tage die UNESCO - Altstadt von Arequipa.

Der Äquator. Mitad del Mundo.

Der Cotopaxi 5897m und sein Umfeld.

Traditioneller Silvester und Neujahr bei Fernando, Lady, ihren 3 Kindern und vielen Verwandten und Bekannten.

Trüb und regnerisch im Selva, dem Amazonasgebiet Ecuadors.

Nochmals am Chimborazo, dem vom Erdmittelpunkt am weitesten entfernte Punkt unseres Planeten. Gem. neusten Messungen soll er "nur" noch 6298m hoch sein. In diesen Regio-nen werde selbst Fakten sehr gerne ein wenig zum "specktakuläreren" gebogen. Das Chimborazo Forest Reserve, eine grossartige Gegend. Wieder einmal wilde Vicunas. Was aber bedenklich stimmt. Die mit Plastik versaute Gegend. Einfach unverständlich.

Kaum die Grenze zu Peru passiert. Vor uns ein Bus. Was da alles aus dem Fenster fliegt. Es ist nicht zu fassen?Leere Flaschen, Essensreste, Sagex-verpackungen, Plastiksäcke .... Und so sieht es dann am Strassenrand aus. Und das ist nur der Anfang.

Trotzdem, ist die Landschaft Perus traumhaft schön. Allerdings ist die Regenzeit schon bald 6 Wochen überfällig. Und wenn der grosse Regen kommt schwemmt das Wasser alles weg. Leider auch Dreck und Abfall.

Und das bei der Fahrweise der peruanischen Fahrzeuglenker.

Desierto de Sechura. Sehr Phosphatreich. Eine der trockensten und heissesten Wüsten der Welt.

Chiclayo. Museo Tumbas Reales de Sipan. Ein grandio-ses Museum. Von der Schweiz gebaut. Die archäologi-schen Funde alle in Deutschland restauriert. Fotografieren allerdings verboten.

Museo Arqueologico Brüning. Ein Schatten des Ersteren. Mit wenig Liebe aufgebaut. Fotografieren allerdings erlaubt.

Schmuck aus Gold und Silber.Nasenringe.

Die Gegend zwischen Cajamarca und Cajabamba.

La Libertad. Die Gegend mit den vielen umweltzerstörerischen Goldminen. Giftseen, abgetragene Berge, Stacheldraht.

Trujillo. Die "brutalsten" Abfallberge haben wir nicht fotographiert. Schnell durch, zu bestialisch der Gestank, der Qualm und der Verkehr.Besuch des UNESCO Projektes Chan Chan in Huanchaco. Das hätten wir uns wirklich sparen können. Keine einzige Informationstafel, nichts gescheites an Broschüren, und zudem lässt Regen und Salzwassergeschwängerte Luft das Ganze langsam aber sicher zerfallen.

An der Pacific-Küste des Libertad. Die Wüste breitet sich aus. Noch werden riesige Monokulturen ange-baut. Diese Projekte stehen und fallen mit dem auch in Peru immer spärlicher fliessendem Wasser. Auch stehen in dieser heissen Gegend monströse Hühnerfarmen. Plastiküberzogene Eisenkostrukte. Die Tiere eingepfercht in mickrigen Gittern die den "Poulets" nicht einmal das aufrecht stehen erlaubt.

Von Casma queren wir die Cordillera Negro, 4200m, nach Huaraz. Dessen Hausberg, der Huarascaran, mit 6768m die höchste Erhebung Perus.Ein paar Tage ausspannen und Marios (aus dem Toggenburg) Kochkünste geniessen.

Nach Huaraz entlang der Cordillera Blanca, und, mittlerweile zum 3ten Mal, ins Tal der Puya Raimondiis.

Zu früh abgebogen.

Nazca. Kolibi & Co. sind nur aus dem Flugi zu erkennen.

Humming Bird, der Colibri. Länge 95m. Spider, die Spinne. Länge 46m.

Sonnenuntergang am Abra Condorcenca 4390m.

3 der 4 verunfallten Trucks.

Ein Gewitter im Anzug.

Dieses Mal gestaltete sich die Fahrt in Cusco zum Camp-ground weniger spektakulär und Nervenaufreibend.

Von Cusco nach Juliaca. Die traumhafte Hochebene des Vilcanota zwischen Sicuani 3500m, dem Abra la Raya 4300m und Juliaca 3800m. Vorbei an der Laguna Lagunillas und durch das Reserva Nacional Salinas-Aguada Blanca.

Auf dem Abra Patapampa 4900m. Sicht auf einen der aktivsten Vulkane von Peru. Dem 5976m hohen Nevado Sabancaya.