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Kolumbien

Weltreise 24.04.2013 -

Unterwegs in Südamerika 14.09.2016 - 30.04.2019

Start in Ibarra Ecuador zur wahrscheinlich letzten Etappe in Südamerika. Seit Rund 50 km befinden wir uns im nördlichen Teil unserer "Erdkugel". Der Grenzübergang nach Kolumbien ein Chaos. Hunderte Wirtschaftsflüchtlinge aus Venezuela verstopfen alle Schalter. Wir schaffen den Übergang relativ schnell am Schalter für "Einheimische", mit Geldwechsel und Versicherung in knapp 3 Stunden. Erstes Camp Las Lajas. Weiter Pasto und über die Anden nach Mocoa. Allerdings ohne jegliche Infos über den Zustand der Strasse. Eine alte Römer- oder Inca-Bollenstrasse hält einem Vergleich ohne weiteres Stand. Dazu kam Nebel und Regen der die Hopperpiste in eine Rutschbahn verwandelte. Und Lastwagen Gegenverkehr, natürlich an den engsten Stellen. 5 Stunden Horror für 65 km. Nicht umsonst nennen die Einheimischen den Pass "Trampolino del muerte". Und zu allem Elend wurden die "Untöne" vom Motor, die wir schon einmal in Ecuador hatten, vernehmbar lauter. Erster Eruierversuch woher und warum waren in Quito leider Erfolglos. Nach 3 Tagen San Agostino und einem Tag im Pitoresque Landscape kontrollieren wir in Nieva nochmals die Geräusche. Der Kompressor der Aircondition ist defekt. Reparatur oder Ersatz nur in Bogota möglich. Und ein weiteres Mal. MB-Garage mit super freundlichem hilfsbereitem Personal. Kein Problem, manana sind alle Ersatzteile im Haus. Service, Filterwechsel, Rückstrahler ersetzen, Rollen, Öl und Kompressor wechseln. Wir beginnen morgen, schlafen könnt ihr auf unserem bewachten Areal. Einfach super. So hatten wir Zeit, die Stadt zu besichti-gen und das Museo del Oro zu besuchen. Samstagmorgen 09 Uhr fahren wir Richtung Norden los. Für die ersten 12 Km aus Bogota hinaus Stop and Go über eine Stunde. Erster Halt Zipaquira die Salz Kathedrale. Trotz Ameisenhaufen traumhaft. Weitere 140 Km nördlich finden wir ein wenig Abseits Raquira Silvestre, einen traumhaften ruhigen Platz für ein verlängertes Wochenende. Einen Tag besuchten wir das Museo Paleontologico und Villa de Leyva. Häuser im andalusischen Stil, kopfstein-gepflasterte Gässchen, Kaffees, Restaurants und jede Menge Shops mit Andenken, Gebrauchsartikeln und wie sollte es auch anders sein, Ramsch. Danach über Tunja, Duitama, Soata, Cerrito bis Pamplona. Eine fantastische Gegend mit jeder Menge Passstrassen, bis 3850m, aber auch einem kaum zu befahrendem Bollensteinstrassenabschnitt von 18 Km (1 3/4 Stunden). Pamplona, 2 Tage Aufenthalt. Wir machten uns Gedanken, ob wir uns diesem rücksichtslosen Kamikazeverkehr, dem dauernden aufpassen dass man nicht beschissen wird (selbst Geldautomaten spuckten Falschgeld aus, und die Bank war nicht bereit uns den Schaden zu ersetzen) etc.... noch weiterhin antun. Wir wollen relaxt reisen, ohne Stress. Also ziehen wir die Konsequenz: Zurück in Breitengrade wo wir uns wohl fühlen. Auf der Rückfahrt besuchten wir noch unter anderem die Residenz von Pablo Estobar dem Chef des Medellin Kartells der angeblich 1993 von der Polizei erschossen worden ist. Trotz seiner 5000 Morde, sagt man, galt er bei der armen Befölkerung als Südamerikanischer Robin Hood. Noch heute wird er verehrt und die Leute besuchen seine Grabstätte. Weitere Abstecher zum UNESCO Coffee Cultural Landscape, dem Jardin Botanico Alejandro Humboldt und dem UNESCO Parque National Arquelogico Tierradentro.

Die erste Nacht in Kolumbien verbringen wir in Las Lajas. Besuch der Santuario de Nuestra Senora del Rosario de Las Lajas. Wallfahrtsort, wo die heilige Maria ein taubstummes Kind heilte. Jedes Jahr im September pilgern Scharen von Menschen aus Kolumbien und Ecudor hierher, viele davon barfuss oder auf den Knien, um Heilung zu erbitten.

70 km. glitschige römische Bollenstrasse. 5 Stunden bei Nebel und Regen.

3 Tage San Agustin. UNESCO Parque National Arqueologico Tierradentro.

Desierto de Tatacoa. Pittoresque Landscape mit nächtlichem Gewitter und Überschwemmung.

Bogota. Mit dem MB Taxi zum Plaza Bolivar und dem Museo de Oro. Selbst die Einheimischen trauen dem offiziellen Taxidienst nicht.

Einige der Kostbarkeiten aus dem Museo de Oro.

Zipaquira. Salzkathedrale. Stillgelegte Salzmine wurde zu einem Kultplatz gewandelt. Rund 400m Kreuzweg mit 14 Stationen des Leidenswegs Christi bis zur Kathedrale.

Im paläontologische Museum von Villa de Leyva findet man die schönsten der vielen Fossilien, an denen die Gegend so reich ist. Ihr Alter datiert auf 100 - 150 Millionen Jahre. Damals wogte hier noch ein Meer. Beeindruckend die Auswahl von Ammoniten und Trilobiten, sowie den Kopf eines schwertfischartigen Ictiosaurus und die Knochen des Kronosaurus.

Spaziergang durch Villa de Leyva.

Der eher etwas triste Plaza Mayor.

Für dieses "menschenleere Foto" mussten wir lange warten.

Villa de Layva (Boyaca), bis Pamplona, (Norte de Santander), eine sehr schöne Gegend. Trotz "Friedensvertrag" der Regierung mit der FAEC-EP, sind in diesem Gebiet immer wieder Überfälle eben dieser Rebellen zu verzeichnen. 50-zigjährige Tradition im Kampf gegen die Regierung sind zu einschneidend als man diese mit einem Papier hätte eliminieren können. Noch Heute sind ca. 1700 Guerillas aktiv.

Die Kirche von Malaga. Bei den vielen schönen Gotteshäusern kommt mir öfter mal der Gedanke. Je schlechter das Gewissen um so schöner und prunkvoller ihre Kirchen.

Flechten, die in unseren Breitengraden schon lange verschwunden sind, bedeuten dass in dieser Gegend die Luft noch sauber ist.

Einer der schönen Innenhöfe.

Espelatia. Wächst unter tropisch-montanen Be-dingungen im nördlichen Südamerika. Einige der Arten finden Verwendung als Heilpflanzen.

Nach weiteren "unwegsamen" Km landen wir in Pamplona, dem nördlichsten Punkt unserer Südamerikareise.

Weg von der Grenze zu Venezuela überholen wir viele venezuelanische Wirtschaftsflüchtlinge. Rund 3500 sollen pro Tag die Grenze zu Kolumbien passieren. Die meisten wollen zu Fuss und per Autostopp nach Peru. Rund 4000 Km. Viele in Sandalen. Ihr Gepäck ein Rucksack oder ein Stoffbündel.

Barichara ein sehenswertes Kolonialstädtchen ein paar Km abseits der Pan-americana.

Andenexpress. Abendstimmung in San Franzisco.

Im Jardin Botanico Alejandro Humboldt.

Ein Ginger Bienenstock. Zingiber spectabile Chur.

UNESCO Coffee Cultural Landscape. So weit das Auge reicht. Kaffeeplantagen versetzt mit Bananenbäumen.

Im Valle de Cocora. Bis 60m hohe palmas de cera.Wachspalme. Der Nationalbaum von Kolumbien.

Grabkammern im UNESCO Weltkulturerbe .Parque Nacional Arquelogico Tierradentro.

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