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Patagonien 2

Weltreise 24.04.2013 -

Unterwegs in Südamerika 14.11.2016 - 30.04.2019

Und weiter ging die Reise Richtung Norden. Coihaique der Regionshauptstadt, Puerto Chacabuco mit statistischen 10 Sonnentagen/Jahr, Puyuguapi wo wir im Sumpf beinahe versanken, und Chaiten, dem Ort der 2006 vom Ausbruch des "totgeglaubten" Vulkanes Chaiten total überrascht und verwüstet wurde. Zurück nach Villa Santa Lucia und Richtung Argentinien, passierten die Grenze bei Futaleufu und schal-teten ein paar Tage Pause im schönsten Caravanpark unserer bisherigen Reise. Danach war Eisenbahn-romantik angesagt. Der alte Patagonienexpress genannt La Trochita von Esquel nach der Mapuche Sied-lung und zurück. Weiter nach Norden durch den P.N. Los Alerces und bei Epuyen auf die legendäre Ruta 40 bis Bariloche, auf der 231 bis Villa La Angostura. Geniessen die riesigen Hagenbuttenfelder auf der 234 über San Martin de los Andes und Junin de los Andes und liessen uns vom Vulcan Lanin 3776m im gleich-namigen Parcque Nac. begeistern. Passieren die Grenze nach Chile in Rekordzeit von 35 Minuten und übernachteten am Fusse, 1450m, des im Moment Friedenspfeiffe rauchenden Volcan Villarrica. Folgten der Ruta Interlago mit vielen Seen und Vulkanen. Danach genossen wir für ein paar Tage die Gastfreund-schaft von Anneliese und Sergio in Ensenada. Weiter im Süden, auf der Isla Grande de Chiloe, traffen wir Jacqueline und Fredi aus Eglisau. Später trennten sich unsere Wege in Frutillar und wir fuhren weiter nordwärts in die chilenische Schweiz, genossen Parques und Vulcanos, und verliessen Chile auf dem selben Weg den wir drei Wochen zuvor in Gegenrichtung gefahren sind.

Die Carretera Austral nach Norden. Von wegen Gletscherzungen bis an den Strassenrand. Erschreckend das Ausmass der globalen Erwärmung. Sie sind noch vereinzelt im Überlebenskampf. Dafür überwindet man erst einmal 450 Höhenmeter auf einen Bergipfel mit Aussichtsterrasse, um einen kläglichen Rest mit dem Feldstecher zu entdecken.

Dafür gedeiht die Natur bestens. Parque Pumalin bei Chaiten.

Der tot geglaubte Vulkan Chaiten, der im April 2008 völlig "unerwartet" den 4000 Seelenort Chaiten in Schutt und Asche legte. Nicht genug des Unglückes, ein Jahr später hat er tüchtig nachgedoppelt.

Nach der Grenze landen wir im Camp Ground ECO Nant y Fall, dem wohl schönsten und besten Campground unserer bisherigen Reise. Eine BIO-Farm. Eigene Produkte wie Käse, Eier, Wein, Essig in verschiedenen Aromen, Oele, Duftsprays, Butter, Himbeeren, Confis., was das Herz begehrt. Und wieder einmal ohne Stiefel duschen. *****

Ein Wort zum staatlichen Ausverkauf des Landes.Seit der Aera Pinochet verkauft der Staat zusammenhäng-ende Waldgebiete von 1,7 x der grösse der Schweiz für den Kahlschlag an ausländische Firmen, werden ganze Gletscher versetzt um an Gold zu kommen.... Kaum ein Flecken Chiles ist noch sicher.Da gab es das amerikanische Phänomen, Mitbegründer von Esprit und North Face: Douglas Tompkins, in Chile bekan-nter als mancher Politiker. Er und seine Frau kauften viele Ländereien um sie vor der Vernichtung zu schützen. Mitlerweile sind es gegen 900 000 ha. Macht daraus Parks und Stiftungen. Interessiert unter: www.parquepumalin.cl oder Douglas Tompkins

Der alte Patagonienexpress La Trochita.Esquel Mapuche Siedlung Nahuel Pan: 2. Klasse 50.-/Person. Original Holzheizung! Reisegeschwindigkeit: Aufwärts 20km/h: Abwärts 30km/h: Spurbr. 75cm.

Regentag im Parque National Los Alerces

Bis Bariloche Hagenbuttensträucher so weit das Auge reicht.

Die östliche Andenseite. Der Herbst ist im Anzug.

Autobahn von San Martin de los Andos bis Junin de los Andos. Zum Glück ohne Gegenverkehr.

Volcan Lanin 3776m im gleichnamigen Nationalpark. Lanin heisst, in der Spache der Mapuche, erloschen. Wir übernachteten im Park am Fusse des Berges, der von den Argentiniern gerne mit dem Fudschijama verglichen wird. Desshalb hat man bei seiner Höhenangabe auch ein paar Meter nach oben geschummelt. Inoffizielle Höhe 3774m

Wiederum in Chile fahren wir in den Parque National Villarrica zum gleichnamigen, noch aktiven 2840m hohen Vulkan. Letzter Ausbruch 03.03.2015

Wir übernachten am Fuss des Berges auf 1450m

Aus welcher Himmelsrichtung auch immer. Der Berg ist grossartig aber un-berechenbar.

Die Ruta Interlago, Seen und Vulkane. Neues Konzept um eine Region zu fördern. In Cochrane (Im Süden von Chile) waren in einem Tante Emma Supermarket mehrere Jochs im Verkaufsangebot. Ich dachte die spinnen! Offensichtlich doch nicht. Mapuchefrau mit Transportauftrag 2017.

Es herbstelet

Puntjagudo 2498m, letzte Eruption 1850, hat beim letzten Erdbeben 1960 seine Spitze verloren. Das Erdbeben gehörte zu den sogenannten Mega-thrust Erdbeben. Dies löste einen Tsunami mit einer 25m hohen Flutwelle aus. Die Erdkruste brach zwischen Lebu und Puerto Aisen auf einer Länge von 1000 km. Ein 200 km breiter Block der Erdkruste zwischen dem Kontinentalrand und den Anden wurde ruckartig um 20m nach Westen bewegt und dabei gekippt. Die Rissgeschwindigkeit betrug 3.5km/sec. Es wurde eine Energie von über 11 Trillionen ( 11.2 x 10 hoch 18) Joule freigesetzt - entspricht einer Explosion von 180 Gigatonnen TNT-Äquivalent. Diese Erschütterung führte zu einer Verschiebung der Erdachse um 3cm.

Für ein paar Tage auf der Insel Chiloe.Wir treffen Jacqueline und Fredi aus Eglisau, besuchen die Hauptstadt Castro, den Parque National Chiloe, die kleinen Inseln Curaco de Velez und die Isla Leumy mit ihren aus Holz gebauten Kirchen und Kapellen. Teilweise hervorragend restauriert. Meistens aber in einem desolaten Zustand und leider geschlossen. Trotzdem sind 16 davon im UNESCO Weltkulturerbe??

Ein lohnenswerter Besuch: Die Kathedrale von Castro

Bei Aucar. Eine 500m lange restaurationsbedürftige Holzbrücke verbindet das Festland mit der Isla de las Almas Navegantes. Wir bewunderten eine geschlossene Kirche, einen Friedhof, einen botanischen Garten mit ein paar Exemplaren des Alercebaumes. Es heisst: Dreimal soll der Mensch über diese Brücke. Einmal zu Fuss zur Hochzeit. Die beiden anderen Male wird er getragen!?

Anerkennung für die meist gepflegten Pfahlbauten, die Palafitos.

Insel Curacode Velez. Achao ein schöner gepflegter Ort mit bewundernswerter alter, für einmal nicht verschlossener, Holzkirche. Auch im Ort Schindel belegte Fassaden.

Blick aus dem ReMo. Unvergessliche Morgenstimmung auf dem Weg in den Norden.

Einer der aktiv-sten Vulkane in Chile. Vulkan Lonquimay im Reserva Nacional Malalcahuello Nalcas.

Die Araukarie

Osorno 2652m, letzter Ausbruch 1869

Calbuco letzter Ausbruch 15.04.2017. Seine Hinterlassenschaft: 30 cm Vulkanasche

Im Parque Nacional Conguillio und seinem sehr aktiven Vulkan Llaima 3125 m. Letzter Ausbruch 05.04.2009. Wir queren ein ca. 6 km breites Lavafeld.

08 April. Wir passieren die Grenze nach Argentinien. Die ersten Bilder. Der Herbst beginnt auf dieser Seite der Anden. Wir freuen uns auf die Reise durch die farbenfrohen herbstlichen Berglandschaft. Ein Erlebnis wie auf dem Dempster HGW. vor 2 Jahren?

Ensenada am Fusse des Osorno. Wir ge-niessenfür ein paar Tage die Gastfreund-schaft von Anneliese und Sergio. Wir haben sie in Cochrane an der Carretera Austral im Süden Chiles kennen gelernt.