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Peru

Weltreise 24.04.2013 -

Unterwegs in Südamerika 14.09.2016 - 30.04.2019

Parque Nacional Huascaran. Das Tal mit den grössten Blumen der Welt (Puya Raimondii). Fahrt und Höhenwan-derung zum Pastoruri Gletscher, oder zumindest seinem kläglichen Überrest auf 5050m. Im 50 km weiter nördlich liegenden Zentrum der Bergsteiger, Huaraz geniessen wir Hotel Andino, Marios Kochkünste, die 6000er der Cordillera Blanca, die meist sehr freundlichen indigenen Bewohner. Abstecher über den Tunel de Kauish, 4450m, zum Sanctuary of Chavin der UNESCO-Inka-Ausgrabungsstätte. Erste Etappe nach Huaraz. Über den Punta Olympica 4800m nach Chacas. Zurück und der Cordillera Blanca entlang und ab Sucre wird die Fahrt dann richtig aufregend. Der Canon del Pato. Einspurige Strecke mit 35 Tunnels entlang einer bis 200m tiefen Schlucht. Ab Estacion Chuquicara 750m ü. Meer fürte eine super ausgebaute Strasse wieder hinauf nach Tauca. Wiederum ein sehr sauberer Ort mit einer italien-ischen Stiftung namens Don Bosco. Danach wurde es happig. Danach Berg und Tal bis Santiago del Chuco. 3150m - 2600m - 3300m - 3000m - 3500m - 2100m - 3300m - 2800m - 3450m - 3120m. 168km in 9 Stunden. Die meisten Leute haben uns sehr freundlich zugewinkt. Nicht nur einer hat aber mit der Faust an unseren ReMo geschlagen?? Danach Minengebiet. Super Strassen, viel Stacheldraht, viel Polizei, abgetragene Berge, verlassene Minen und farbenprächtige Chemie-Abfallseen?? Erreichten mit dem Beginn der Regenzeit anfangs September Cajamarca und geniessen ein paar Tage Erholung. Anschliessend nochmals 4 Pässe. Unter anderem von 3100m runter zum Rio Maranon 850m und wieder hinauf zum Abra Barro Negro auf 3580m. Nach dem Besuch Mumienmuseums in Leimebamba, der Chachapoya-Zitadelle Karajia, dem Cocta-Wasserfall im Gebiet um Chachapoya queren wir Peru durch die Pampa und passieren am Pacific die Grenze zu Ecuador.

Im Tal der Puya Raimondii.

Noch heute leben die Inkas in ihren "Urbehausungen".

Puya Raimondii, die grösste Blume der Welt. Wächst auf einer Höhe zwischen 3500 und 4500m.Höhe bis 12 m.Blütenstand bis 8 m.Alter bis 100 Jahre.Blüht aber nur einmal für ca 9 Monate.Während unserem Besuch leider kein einziger Blütenstand.

Kathedrale von Huaraz. Leider in "Konstruktion". Wegen zu geschlossen?

Ausblick vom Hotel auf die Cordillera Blanca.

Ausflug zum UNESCO Weltkulturerbe Sanctuary of Chavin.

Lagune Villa Cocha 3700m Standort für unser Sonnenuntergangsfotos. Leider ohne Huascaran.

Sonnenaufgang von der Laguna Villa Cocha.

Chachas. Von italienischen Einwanderern geprägt. Sauber, gepflegt mit sehr freundlichen Bewohnern.

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Eine Episode aus Chachas die sich alle 2 Monate wiederholt. Wir spazierten ca. 08 Uhr 30 rund um den Placa de Armas und treffen in einer abgesperrten Seitenstrasse auf ca. 100 - 150 Jubilados. Sitzen auf der Strasse oder bereitgestellten Stühlen. Alle total aufgestellt, herzlich und sehr freund-lich. Was war dass denn: Rentenzahlung, 150 Soles für 2 Monate. Und um nicht bis zum Abend auf die Auszahlung warten zu müssen, ist für die einen um 02 Uhr Tag-wache und erst ein paar Stunden marsch angesagt, um wenigstens noch am Morgen den staatlichen Segen zu kassieren.

Einfahrt in den Canon del Pato

Gute 140 km Schlucht zwischen der Cordillera Negra und der Cordillera Blanca. Davon 15 km Einbahnstrasse, mit 35 "Einbahntun-nels", eng, unübersichtlich, "abenteuerlich" und Dank der üblen, respecktlosen Fahrweise der peruanischen Automobilisten sehr gefählich.

Tauca 3200m ü Meer. Sehr schönes, sauberes Dorf, freundli-che Bewohner und eine Italienische Entwicklungshilfestation namens Don Bosco.

Geleitet von einem Priester und Volontairen, die sich bis zu 5 Jahren verpflichtet haben. Man betreibt Kunst-handwerk: Mosaik, Glasbilder, Holzskulpturen und bildet, mit militärischem Führungsstil, eine Klasse Schreiner aus. Morgenappell mit ausrichten und "achtung stett". Während der Arbeit herrscht Redeverbot . . . .

Von Tauca bis Santiago del Chico. 168 km. 9 Stunden Fahrt. Ein Erlebnis. Grossartige Landschaft, meistens tolle Einwohner aber auch Faustschläge gegen unseren ReMo.

Kein einmaliges Erlebnis. In bunten Farben glänzender Chemie-Abfallsee. Die Mine ver-lassen und dem Zerfall ausgesetzt.

Ein verlängertes Wochenende mit Marion und Bernd in Cajamarca. Geniessen das schöne saubere Stadtzentrum und die kuli-narischen Köstlichkeiten und Otuzco.

Weitere 4 Passe führen ins Gebiet der Chachapoys. Es gibt sehr viele Theorien und Mythen über die Herkunft und Existenz der "Nebelkrieger". Warum waren ihre Haare blond, hatten sie eine helle Haut?Tatsache ist dass die Inkas die Chachapoyas anno 1475 unter-worfen haben und nach dem Einrücken der Spanier das 500 000 Seelen zählende Volk durch Krankheit und Epidemieen bis auf ca. 70 000 reduziert wurde.

Mit dem queren des Rio Maranon befinden wir uns im Staat Amazonas. Wo man hinschaut werden Brandrodungen ohne Rücksicht auf Verluste vollzogen. Ganze Hänge stehen unter Flammen. Pacha Mama???? Für einmal keine brennenden Abhänge. Aufsteigender Nebel am Abra Barro Negro 3580m.

Leymebamba. Museo de Sitio de Leymebamba. Neben Textilien, Keramiken zeigt das Museum eine bedeu-tende Sammlung von Knotenschnüren (quipus) aus der Inka Zeit. Der interessanteste Teil des Museums ist allerdings die Kühlkammer mit Dutzenden von Mumienbündeln aus der Region.

Die "uneinnehmbare" Zitadelle der Chacha-poyas. Von den Inkas 1450 geschliffen. Das dem UNESCO angelschlossene Monument wird restauriert. Aber während den 3 Stunden Besichtigung haben wir keinen der ca. 20 "Archäologen" arbeiten gesehen. Die ganze Zeit ein riesen Palaver und Gelächter???? Wird wahrscheinlich noch 2 Generationen bis zur Vollendung dauern.

Unterwegs zum Pacific doch noch ein friedliches Bild. Für einmal ein Dorf ohne hohe Mauern, eingepflasterten Glasscherben und Stachel-draht.Und das ausgerechnet im angeblich gefährlich-sten Teil von Peru??