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Peru, Bolivien

Weltreise 24.04.2013 -

Unterwegs in Südamerika 14.09.2016 - 30.04.2019

Und nach dem Erlebnis Sabancaya auf knapp 4900m, ging es runter zum Colca Canyon, einer der tiefsten Schluchten in Südamerika. Dort durften wir die Gleitflugkünste des Condors bewundern. Der Condor ist ein Aasfresser. Zu einer echten Jagd ist er allerdings nicht in der Lage, da er keine Greifkrallen besitzt. Trotzdem wird er von den Indigenas gejagt. Nächste Station: Arequipa dessen wirklich prächtiges historisches Zentrum dem UNESCO angeschlossen ist. Während 4 Tagen genossen wir, mit Vreni und Peter aus dem Zürioberland, die Stadt und das kulinarische Angebot. Querten da-nach Pampa de la Joya und Pampa Terrone. Auch diese Wüstenlandschaft machte gewaltig Eindruck. 3 Tage sehr abwechslungreiche Passfahrt durch die Anden zum Titicacasee bei Sonnenschein, Regen, Schnee und Hagel.Wir erreichen die Grenze zu Bolivien. Wieder einmal zur falschen Zeit am falschen Ort, oder andersrum. Jedenfalls schliessen die Zöllner die Grenze. Der verkommene Schlagbaum wird geschlossen und mit einem Madenschloss gesich-ert. Offiziell eine Stunde Pause, aber die beginnt eine Viertelstunde früher und endet zum Ausgleich eine Viertelstunde später. Auf dem Campground in Copacabana, dem wichtigsten Walfahrtsort der Bolivianer, trafen wir Andre & Angela mit einem umgebauten Mowag Postmobil Jahrgang 1956. Der Ort selbst gibt wenig her. Eine schöne Kirche, viele An-denkenshops, mit teilweise schönen handgefertigten Sachen. Sehenswert auch die viele Indigenen Frauen in ihren Schichtröcken. Der Strand wie immer total versaut mit Abfall und Plastik. Aufgestellte Mülltonnen sind leer, dafür liegen daneben von Hunden durchwühlte Abfallsäcke. Nach 3 Nächten verliessen wir den Titicacasee, flösserten bei San Pedro - San Pablo die Seeenge und standen für 3 Nächte am Flughafen von La Paz auf einem bewachten Parkplatz. Sind während 2 Tagen mit Gerd, der über 30 Jahre in Südamerika lebt, in Boliviens Metropole unterwegs. Was er uns präsentierte war der Hammer. Nur, die Indigenas wollten unter keinen Umständen fotografiert werden. Was wir zu ak-zeptieren hatten. Leider. Gerd, unser Guide wusste unendlich vieles über Hexen, Schamanen, Kulte, Rituale und die immer noch weit verbeitete Lynchjustiz in vielen Gegenden Boliviens.

Der Condor. Platz zwei in der Grössenhierarchie der Vögel. Gewicht bis 13 kg; Grösse bis 1.3 m; Spannweite bis 3 m. Männliche Tiere haben einen Kamm.

Der Colca Canyon 1200 m tief. Die Condore warten noch auf den Aufwind, und wir haben noch Zeit, diese Kleinen zu geniessen.

Nach den Wundern der Natur ab in die Stadt. Arequipa, Stadtkern und Santa Catalina die Klosterstadt in der Stadt seit 2000 im UNESCO Weltkulturerbe.

Plaza de Armas, Kathedrale, Arkaden, das Kloster Santa Catalina. Abseits alles Weltlichen führten 500 Nonnen ein luxuriöses Leben mit ebenso vielen Bediensteten. Vor Eintritt ins Kloster mussten die Nonnen ein absolutes Schweigegelübte ablegen??

Arequipa mit Vreni & Peter

Von Arequipa nach Westen durch die Wüsten Pampa de Joya und Pampa Terrone. Und mitten in der Pampa Terrone 15 km stockdicker Nebel. Sichtweite keine 20 m.

Klostergang in Santa Catalina.

Zurück zum Zentralplateau, Titicacasee. Eine farbenprächtige Landschaft, Pässe bis auf 4700m, Vicunas, Guanacos, Flamingos und ein nicht alltäglicher Geysir.

Der nicht alltägliche Geysir.

Puno am Titicacasee.

In Copacabana Bolivien, treffen sich jeden Sonntag tausende Fahrzeuge zur Segnung ihrer mit Blumen und Girlanden bekränzten Vehiculos. Wir treffen Andre und Angela mit ihrem umgebauten MOWAG Postmobil Jahrgang 1954.

Walfahrtskirche, Eingangstor und rund um den Placa de Armas.

Copacabana, San Pedro, San Pablo und weiter nach Alto und La Paz. Kurzer Blick auf die Cordillera Real mit seinen sieben 6-tausendern. Der Höchste Illimani mit 6462m.

Unversehrt queren wir die Seeenge von San Pedro nach San Pablo auf einem wackeligen, eher verkommenen, mindestens 30 Jahre alten Holzfährboot und nach 1 Stunde nähern wir uns La Paz. Für die "easy" zu fahrenden letzten 4 km in Alto benötigten wir kurzweilige 1 1/2 Stunden. Und das auf einer 2 bis 4 spurigen Piste.

Unser 2-tägiger Stadtrundgang (allerdings mehrheitlich mit der Sesselbahn) mit unserem Führer Gerd, beginnt am Hexenmarkt im Alto. Fantastisch was er alles zu berichten hatte. Zeremonien beim Hausbau, bei Neid und Missgunst, wenn es in der Partner-schaft nicht mehr klappt, verjagen der bösen Geister die andere einem angewünscht hatten..... und das alles trotz Angehörigkeit zu einem christlichen Glauben. Eine weitere Strasse mit Schuh- und Hutmachern (Fotoverbot). Herstellern ihrer speziellen Trachten und dem dazu gehörenden teuren Schmuck (ebenfalls Fotoverbot). Eine eigene Strasse für die Schamanan, wo wir ein Angebotsschild und Gabenplatte ablichten durften. Das Foto-verbot liegt keineswegs daran, dass die Indigenas Angst davor haben dass wir mit einem Foto ihre Seele stehlen würden. Nein, die Leute wollen nicht, dass andere mit ihrem Foto Geld ver-dienen. So schaut es aus. Also alles womit die Kohle in ihre Taschen fliessen ist erlaubt, das andere strengstens verboten.

Ein Foto aus der Hexenküche.

Traditionelle Medizin. Díe Alternative zur Farma. Der In-digena besucht erst mal den Schamanen und, oder, las-sen sich von einer "Hexe" beraten, bevor er sich einem "Arzt ausliefert". Manchmal ist es dannallerdings zu spät.

Föten und getrocknete Jungtiere von Lamas, Schweinen, Rinde, Kräuter Wurzeln, Eier, Glitzerfäden, Kristalle, Salze, aber vor allem auch Zuckerplättchen mit Zeichnungen spezifisch zu den gewünschten "Problemen"????

Stadtbesichtigung mit der Sesselbahn von Doppelmair, die Kabinen von CWA Olten und die Tragseile von Fatzer aus Romanshorn. Ein sicheres Schwebegefühl.

Südamerikanische Kabeltechnik.

Palastwache. Keine Chance die Jungs aus der Fassung zu bringen.

Im Ethnographischen Museum, in einem Klamottenshop, der Strassentechnische Mittelpunkt Boliviens und vor dem geschlossenen Cocamuseum mit Guide Gerd.