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Vierländertour

Weltreise 24.04.2013 -

Unterwegs in Südamerika 14.09.2016 - 30.04.2019

Der Aufenthalt in diesen windigen, teilweise stürmischen Gebieten mit viel Sand bedingt Ruhezeit und Pflege. ReMo bekommt Pflege in der MB-Werkstatt in Salta, und wir im Hotal Villa Vicuna in der Innenstadt des 700 000 Einwohner zählenden Moloches. Die Innenstadt, ein schöner "Ameisenhaufen" mit Gebäuden aus der Besatzungszeit der Spanier. Weg vom Zentrum an die Periferie wird es auch hier "happig" und man fühlt sich "unwohl". Leider werden wir durch ein dreimaliges Manana der verantwortlichen der MB-Garage gezwungen in der Stadt zu verweilen, was uns nicht gerade in Hochstimmung versetzt. Nach langen 5 Tagen endlich ist unser ReMo startbereit. Vor uns lagen rund 600 Km Passstrasse. Davon gut 130 Km Schotter, von Salta 1200m ü. Meer zum Paso de Sico auf 4530m nach San Pedro de Atacama (Chile) auf 2500m. Erste Etappe zum Viaducto de la Polverilla, dem höchsten befahrenen Viadukt der Eisen-bahnwelt ca. 4200m. 4 Tage "teilerzwungener" Aufenthalt in San Pedro, weil die Pässe zurück nach Argen-tinien wegen starken Regengüssen gesperrt waren. Nach Eröffnung entschliessen wir uns erneut über den Sico zurück nach Argentinien zu fahern, denn zum Paso de Jama stauten sich hunderte Lastwagen, Busse und Privatfahrzeuge und warteten auf den Abbau der Strassensperre durch die Polizei. Wiederum hatten wir eine sagenhafte farbenprächtige Fahrt bis zum Zoll. Gemäss der superfreundlichen Grenzbeamten erneut kein Durchkommen nach Salta. Starke Regengüsse verschütteten die Strasse oder schwemmten Teile davon weg. So nächtigten wir 2 mal auf 3880m im Schutze der Zollbehörden. Auf der argentinischen Seite pass-ierten wir danach bis zu 300m lange Strasseabschnitte die teilweise geräumt, oder Umfahrungen gebaggert wurden. Durchwatteten bis 500m lange Strassenabschnitte, weil gerade mal ein kleiner Damm eines Teiches dem Wasserdruck nicht gewachsen war. Angekommen in Salta benötigte unser ReMo erst mal wieder eine Generalaussenreinigung. Danach wurde die Weiterfahrt schwierig. Überall Ueberschwemmungen, fehlende Strassenteile und niemand wusste wirklich Bescheid. Drei Polizisten, drei verschiedene Antworten auf die gleiche Frage. Argentinien live. So versuchten wir vergeblich unser Glück den Laguna de Pozuelos zu besu-chen. Wadentiefer Schlamm verhinderten auf den letzten 30 km die Aussicht auf den See mit seinen mehrere Tausend Mitglieder grossen Flamingokollonie. Mehr Glück bei unserer Ausfahrt zum Salinas Grandes. Wir treffen Ursi und Raimondo aus Zürich. Nach Alsaka, Kanada und Montevideo nun zum vierten Mal. Ein letzter "Abstecher" nach Asuncion zu Renes Hasta la Pasta. Auf Renes (ursprünglich Mittelthurgauer) Campground treffen wir Regula aus Schwellbrun. Nach ein paar Tagen Rast und Ruhe genossen wir die Fahrt über Posadas, die Besuche verschiedener Jesuitenmissionen die alle dem UNSECO Weltkulturerbe angehören, nach Montevideo wo wir unseren ReMo reinigten und einmotteten und uns für die "Erholungsferien" in der Schweiz rüsteten. Wir freuen uns euch zu sehen. Mitte Mai sind wir wieder auf Tour. Die Reise führt uns in den Norden bis Kolumbien. Bis bald.

So verliessen wir schweren Herzens die Catamarca, übergaben den ReMo der MB-Garage und belegen in Saltas Innenstadt ein Hotelzimmer. Liessen uns kulinarisch verwöhnen, genossen Kultur, das Museum Uriburu, die Kathedrale San Francisco und respektierten die tägliche Ruhe vieler übernächtigter Menschen.

Über den Paso de Sico 4530m nach San Pedro de Ataca-ma. Erstmal wurden wir uns Bewusst, es ist Sommer und Regenzeit. Bisher allerdings für uns noch ohne Folgen.

Die Transandenbahn von Salta nach Puna. 3200m Höhenunterschied ohne Zahnrad-antrieb. Bauzeit 27 Jahre. Bis zur chileni-schen Grenze weist die Bahn 1328 Kur-ven, 42 Brücken und Viadukte sowie 21 Tunnels auf. Es wurden 8550000 Schwellen aus Quebrechoholz verlegt. Im 1300 Mann starken Bautrupp befand sich ein Arbeiter namens Josip Broz. Besser bekannt als Marschall Tito.

Blühende Kakteen zwischen 3 und 4000m Meereshöhe.

Die chilenische Seite des Paso de Sico.

San Pedro de Atacama.

Unterwegs zu den Geysire El Taito. Drohende Niederschläge zwangen uns auf Halbem Weg zu wenden.

Sonnen-untergang im Valle de Luna.

Kleine Dörfer an der bolivianisch-chilenischen Grenze, leben von der Tierhaltung und dem Schmuggel.

Nach vier Tagen San Pedro fahren wir bei traumhaft-em Wetter (Chile) über den Paso de Sico nach Salta, und werden an der Grenze von der Zollbehörde gestoppt. Die Strasse ist gesperrt. Erdrutsche haben wegen der starken Regenfälle die Strasse an verschie-denen Abschnitten weggespühlt oder verschüttet. Nach 2 Nächten im Schutze der Zöllner, gaben diese uns das Ok für die Weiterfahrt nach Salta. Trotz Vier-radantrieb waren verschiedene Passagenfür unseren 3.5 Tönner immer noch grenzwertig.

Was auf den ersten Blick so schön fotogen aussieht, endet nach kurzer Zeit so:Schlamm Matsch und Rutschpartieen.

Eine halbe Stunde später wieder Wetter für das Bilderbuch um wiederum eine halbe Stunde später erneut die Schleusen zu öffnen. Regenzeit in den Anden!

San Antonio de los Cobres. Bahn-hof des Tren de las Nubes. Revisionsbedürftige Diesellock (die frische Farbe täuscht) und ebenfalls mit Diesel angetriebene Draisiene. Nachdem wir Geleise-anlage und Rollmaterial gesehen haben, würden wir nie und nimmer diese sicher superattrak-tive Andenbahnstrecke von Salta nach dem Viaducto La Polvorilla und zurück mitfahren wollen.

Und noch einmal mein Lieblingsmotiv

Die Schönheit der Kakteen

Passfahrt (Jama 4198m) zum Salinas Grande auf 3850m.

Keine 100 km vor der Grenze zu Bolivien. Tres Cruces , drei Kreuze

Wenige Eindrücke aus Paraguay. Allein die Grenzübertritte, ein dutzend Motive für die Baasler Schnitzelbängg.

Besuch der ehemaligen Jesuiten Missionen San Cosme y Damian und Trinidad (UNESCO).

Nach 6 Monaten sind wir müde. Erholung bei unseren Familien und Freunden in der Schweiz.